Canyoning

Wer es wild mag, findet beim Canyoning seinen Adrenalinkick. Gewagte Sprünge in die Tiefe und schnelle Rutschpartien in reißenden Flüssen machen diesen Sport zwischen Berggipfeln und Wasser zum besonders aufregenden Naturerlebnis. Wasserfälle und Felsformationen umrahmen die Touren von ihren Ausgangspunkten in bergigen Höhen bis in die Tiefen der Schluchten. Wer teilnehmen möchte, sollte eine Portion Mut mitbringen und ein sportlicher Allrounder sein, denn es gilt zu klettern und zu sichern, zu tauchen und zu schwimmen.

Zahlreiche Anbieter bieten in der Sommersaison Touren für Anfänger und Fortgeschrittene an. Im Frühling und Herbst wird es rasch zu kühl oder regnerisch für derartige Unternehmungen, denn die Höhenlage und der Kontakt mit dem Wasser verlangen nach Sonnenschein. Außerdem garantieren ortskundige Tourleiter, dass das Verletzungsrisiko minimiert wird und sichergestellt ist, dass die Umwelt nicht über Gebühr strapaziert wird.

Besonders geeignet ist die Gegend rund um Corte, aber auch weiter südlich, entlang des Solenzara-Flusses kann man dem Abenteuersport nachgehen. Eigentlich ist die gesamte Insel eine Fundgrube für Conyoningbegeisterte, denn Korsika besteht (abgesehen von den flachen Küstenabschnitten) hauptsächlich aus Bergen, die von Flüssen durchzogen sind. Einer von ihnen ist der Gravona-Fluss. Seinen Ursprung nimmt er am Monte Renoso im „Parc Régional Naturel“. Neben seiner Eignung für sportliches Vergnügen ist der Fluss durch Stauung auch Garant für die Wasserversorgung Ajaccios.

Was liegt näher, als sich auf der „Insel der Schönheit“ mit ihren Schluchten und Gewässern durch sportliche Erkundungen mit der Gegend vertraut zu machen, die eine der Wiegen des spannenden Canyoning-Sports ist?