Porto Vecchio

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Die mittelalterliche Hafenstadt Porto-Vecchio liegt etwa 70 Meter über dem Meeresspiegel an der Ostküste Korsikas, auf einer gedachten Linie zwischen Rom und Barcelona. Mit rund 10.000 Einwohnern ist es die drittgrößte Stadt der Insel und wird von Fähren aus Marseille, Neapel, Civitavecchia, Livorno und Palau auf Sardinien angefahren.

Porto-Vecchio liegt unterhalb des Kieferwaldes „L'Ospédale" und ist Namenspate des hiesigen Meeresgolfs mit seinen schönen Stränden an flacher See. Vom alten Stadttor aus, dem Porte Génoise, hat man eine wunderbar erhöhte Sicht auf den Golf von Porto-Vecchio. Auch der Hafen kann von hier aus überblickt werden. Die heutige Stadt entstand als eher spärlich ausgebaute, strategische Festung unter genuesischer Herrschaft. Aus dieser Zeit überdauern Teile der Verteidigungsstellungen und die Bastion de France.

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Die Altstadt Porto-Vecchios ist von schmalen Gässchen, Souvenirläden und bunten Boutiquen geprägt. Insgesamt geht es hier jedoch ruhiger zu als in vielen der Nachbarstädte. Wer eine Bummelpause einlegen will lässt sich, zwischen Plantanen, am Place de la République in einem der zahlreichen Cafés auf einen Drink oder Snack nieder. Ist der Nachmittag schon fortgeschritten, bietet sich ein „Apéro" im Hafen an und im Falle abendlichen Hungers locken die Restaurants entlang der Stadtmauer mit frischen Fisch und korsischen Spezialitäten.

Am berühmtesten ist Porto-Vecchio jedoch für seine Traumstrände. Wer möchte, kann sich hier an jedem Urlaubstag für einen anderen Traum entscheiden. Nördlich der Stadt liegen feine sanft abfallende Sandbuchten an ruhigem, klarem Wasser. Strände wie „Pinarellu" und „San Ciprianu" sind deshalb ideal für Familien mit Kindern. Vor allem aber die südlich von Porto-Vecchio liegenden Badeparadiese „Santa Guilia" und „Plombaggia" sind auf Postkarten durch die Welt gereist. Sie grüßen Zuhausegebliebene mit feinen, weißen Sandstränden vor roter Felskulisse und tanzenden Sonnenstrahlen auf blau-grünem Meer.