Propriano

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Propriano steht für ein breites Sportangebot und Badespaß. Dabei ist Propriano sowohl der Name eines etwa 3.000 Einwohner zählenden Hafenstädtchens an der Westküste Korsikas als auch der des dazugehörigen Strandes. Beide befinden sich zwischen Bonifacio und Ajaccio am Golf von Valinco. Zwar bestehen ganzjährig Fährverbindungen nach Marseille, Toulon und Sardinien, doch vor allem während der Saison blüht das Örtchen auf. Die bunte Gegend rund um den Yachthafen wird geschäftig, wenn sich Urlauber an den zahlreichen Ständen erholen.

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Wer mit dem Auto kommt und zum Ortstrand will, fährt zunächst über die Hafenpromenade. Entlang der vielen, auf Fisch spezialisierten Restaurants geht es zur Touristeninformation und dem gegenüberliegenden Rathaus. Nun sollte man nach einer Parkmöglichkeit Ausschau halten, denn von hier aus kann zwischen gleich zwei Stränden gewählt werden: dem „Propriano“ links und dem „Puraja“ rechts.

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Am Strand geht der schöne karamellfarbene Sand sanft ins blaue Meer über. Hinter ihm erheben sich majestätische Berge, die von dunkelgrünen Macchia-Büschen überzogen sind und deren Ausläufer wiederum bis zum Dünensand reichen. Hier und da ziehen vereinzelte, dunkle Felsbrocken oder kleine Sträuche Blicke auf sich. Nur das leise Meeresrauschen kann von den wunderbaren Weiten der Sicht ablenken und lockt Besucher über den weichen Sand ins frische Wasser.

File 483Gleich welche Vorstellung man von einem Badetag hat, der Ort Propriano ist ein guter Ausgangspunkt, denn die Auswahl der Strände am Küstenabschnitt ist groß. Der nördliche „Plage de Portigliolo“ zum Bespiel, besticht durch seine ansehnliche Länge und die Helligkeit des Sandes. Das Meer wird hier recht schnell tief, weshalb man seltener Famielien baden sieht. Wellenfreunde kommen dafür umso ausgiebiger auf ihre Kosten. Der „Porto Pollo“ hingegen verfügt nur über ein beschränktes Platzangebot, lockt deshalb jedoch mit seinem intimen Charakter. Je nach Bedarf und Vorlieben, kann zwischen Küstenabschnitten ohne Vor-Ort-Verpflegung oder solchen mit Bars, Liegen und Schirmen gewählt werden. Fans des ganz einsamen Badegenusses lassen sich über den Seeweg zu anders unerreichbaren Buchten fahren.