Reiten

Korsika bietet ein hervorragendes Umfeld für Viehzucht und Tierhaltung. Auf den Höfen der Insel finden deshalb neben Schafen, Ziegen und Schweinen auch Lasttiere wie Esel und Pferde ihr zu Hause in unvergleichlicher Natur. Was liegt also näher als die ungestüme Landschaft Korsikas auf dem Rücken eines Pferdes zu erkunden?

Wer einen Reiturlaub auf Korsika plant und zeitlich flexibel ist, hat es nach dem Ansturm der Hauptsaison am angenehmsten. Die Preise sinken, die Besucherzahlen pendeln sich auf ein niedrigeres Niveau ein und die größte Hitze ist vorüber, was Pferd und Reiter schont.

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Wer möchte, erkundet auf Wanderritten die Insel. Ob durch tiefe Wälder, aufregende Schluchten oder entlang der traumhaften Strände, Korsika bietet ein optimales Ambiente für passionierte Reiter. Nur abends gilt es den Sattel zu verlassen, um sich zu stärken und Kraft für den nächsten Tag zu sammeln. Die meisten Anbieter von mehrtägigen Touren, etwa von Corte nach Saint-Florent, organisieren Unterkünfte und Mahlzeiten an den jeweiligen Etappenzielen. Zum Teil muss jedoch ein Schlafsack mitgebracht werden. Wer sich für die Vorsaison entscheidet, sollte mit frischen Nächten rechnen und für den Abend ausreichend Pullover und lange Hosen einpacken.

Egal ob in Inselmetropolen wie Bastia und Ajaccio oder in den versteckteren Gegenden Korsikas, die Möglichkeiten den eleganten Vierbeinern näher zu kommen sind fast unbegrenzt. Reitschulen und Reiterhöfe verteilen sich über die gesamte Insel. Selbst wer noch nie zuvor geritten ist, wird bei einem kurzen, geführten Ausflug zu Pferde, zum Beispiel entlang der Dünen des Strandes Ostriconi mit seinen malerischen, türkisen Lagunen, verstehen was den Sport so anziehend macht.