Segelsport

Freizeitschifffahrer haben Korsika wegen der vielen Häfen und der schönen natürlichen Buchten für sich entdeckt. Allerdings können die korsischen Winde einen Strich durch geplante Routen ziehen. An den Häfen hängen deshalb Informationen über die zu erwartenden Winde aus und auch per Radio oder Internet kann man sich über die Wetterlage informieren.

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Im Norden finden sich am Cap Corse zwar zahlreiche Buchten, doch kaum befestigte Ankeplätze. Dafür kann man hier beim Landgang die ungestüme Landschaft Nord-Korsikas erkunden. Am Fuß des Kaps liegt Bastia. Die Inselmetropole verfügt neben ihrem hoch frequentierten, neuen Hafen (der von den großen Fracht- und Autofähren angefahren wird) auch über einen alten Hafen, der zum Marina ausgebaut wurde. Wer hier ankert, genießt den Blick auf bunte, kleine Häuschen und schmale Gassen. Ganz nebenbei kann man, dank der hervorragenden Infrastruktur der Stadt, seinen Bordvorrat auffrischen.

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Weiter südlich entlang der Küste gibt es in Solanzara einen hübschen kleinen Yachthafen. Wer will, lässt sich an der Promenade in Restaurants oder Cafés verwöhnen oder macht einen Spaziergang am weitläufigen Strand. Neben Bastia und Solenzara bietet auch der Hafen von Campolora an der Ostküste guten Windschutz. Im Süden Korsikas wartet ein besonderes Highlight auf Inselfreunde. Das Lavezzi-Archipel zwischen Sardinien und Korsika steht zwar unter Naturschutz, doch einige der Inseln dürfen (unter Auflagen mit eingeschränkter Verweildauer) angefahren werden. Weiße Strände und leuchtend grünes Wasser vor bizarren Felsformationen sowie eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt sind dem Landgänger hier gewiss.

Der abwechslungsreiche Westen der Mittelmeerinsel ist von Golfen geprägt. Sichere Ankeplätze bieten die Häfen von Campomoro, Propriano, Ajaccio, Calvi, Île Rousse und Saint-Florent. Beim Anlegen in Ajaccio kann dem Geburtshaus von Napoléon ein Besuch abgestattet werden, in Calvi gilt es eine direkt am Meer gelegene Zitadelle zu erkunden und in Île Rousse den „Garten Korsikas“, die Balange, zu bewundern.