Surfen

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Nicht nur Sonnenhungrige schätzen die über 1.000 atemberaubenden Kilometer der korsischen Küste. Auch Wellenreiter und Windsurfer haben die Mittelmehrinsel für sich entdeckt, denn die hiesigen Böen füllen die Segel und erfreuen die Sportler. Hinzu kommen Strände, Buchten und Klippen die keinen Wunsch offen lassen.

Wer noch unsicher auf dem Brett steht, oder sich mit dem rasanten Sport zwischen Meer, Balance und Geschwindigkeit vertraut machen möchte, findet an den Stränden von Arone, Lozari oder Palombaggia Surfschulen. Auch in Rondinara oder Santa Guilia – ja eigenlicht überall auf der Insel – ist Unterricht kein Problem. Sportschulen bieten Einführungen an und verleihen das nötige Equipment.

Wer bereits die ersten Schritte hinter sich hat, kann das eigene Surfbrett bequem per Fähre auf die Urlaubsinsel transportieren. So erspart man sich sperriges Gepäck im Flieger und ist mit Auto und Zelt beziehungsweise Camper flexibel. Doch Achtung, bei der Suche nach den optimalen Windverhältnissen sollte man mit großen Fahrzeugen die teilweise sehr kurvenreichen korsischen Straßen bedenken.

Surfspots gibt es ausreichend: Bei Figari und der Bucht von Pinarellu findet man gute Verhältnisse für Slalomrides, beim Golf von Porto-Vecchio bieten verschiedene Winde abwechslungsreiche Wellenverhältnisse (auch wenn hier besonders auf den Schiffsverkehr geachtet werden muss) und am Strand „La Tonnara“ am Golf von Ventilenge bieten die Böen - je nach Wetterlage - das richtige Ambiente für Einsteiger, Fortgeschrittene und Könner.