Tamarone

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Hoch im Norden Korsikas streckt sich, beinahe 40 Kilometer lang, die wilde und abwechslungsreiche Landschaft des Cap Corse als Halbinsel dem Meer entgegen. Die Ostküste des Kaps geht meist flach ins Wasser über, wohingegen der Westen felsig abfällt. Der Plage de Tamarone ruht fast an der Spitze dieser Halbinsel an einer kleinen Sandbucht.

Zur Orientierung sollte man sich unterwegs zunächst an Macinaggio halten. Das Fischerdorf ist während der Saison touristisch belebt und verfügt über einen Yachthafen. An der typischen Promenade locken Restaurants und Cafés, und die Verpflegung für den Strandtag kann hier eingekauft werden.

Zwar gibt es oberhalb des Hafens eine näher gelegene Bademöglichkeit, doch Tamarone ist die Weiterfahrt wert. Von Macinaggio aus ist der Plage de Tamarone ausgeschildert, allerdings ist der Weg nicht komplett ausgebaut. Nachdem faszinierende Gesteinsformationen vorbeigezogen sind, wird die Passage staubig. Dafür entschädigt ein schöner Sandstrand die Ankömmlinge. Wer mehr Zeit in die Erkundung der Umgebung investieren möchte, plant ab Macinaggio ein bis zwei Stunden für eine Wanderung durch das nahe gelegene Naturschutzgebiet an den Strand ein.

Vorausgesetzt man hat an Sonnenschutz und ausreichend Trinkwasser gedacht, ist Tamarone ein Idyll für Familien. Im weichen Sand liegt man nicht nur windgeschützt, man kann von hier aus manchmal sogar Kühe oder Pferde beobachten. Am flachen Übergang vom hellem Sand zum ruhigen, blau-grünem Meer können auch kleine Kinder sicher plantschen.