Verghia

File 181

An der Westküste Korsikas, genauer am Golf von Ajaccio, reihen sich hübsche Strände aneinander. Folgt man der D 55 entlang der Küste Richtung Süden, liegt etwas über zwei Kilometer hinter dem „Plage de Ruppione“ einer der wohl schönsten von ihnen, der „Plage de Verghia“.

Kurz bevor die D 55 nach links ins Landesinnere biegt und die D 155 an ihrer Stelle in weiter Meeresnähe verläuft, erreicht man das Badeziel „Verghia“. Geparkt werden kann sowohl zu Beginn als auch am felsigen Ende des Strandgeländes. Von Ajaccio und Porticcio aus gelangt man, alternativ zu Autofahrt und Parkplatzsuche, bequem mit dem Bus zur Station „Mare e Sole Verghia“.

Der „Plage de Verghia“, der auch als „Plage d’Argent“, also Silberstrand, bezeichnet wird, besticht farblich durch seinem hellem Sand. An ihn grenzt das glasklare Meer, dessen Wasser mit einem faszinierenden Farbspiel im Grenzbereich zwischen Blau und Grün beinahe zu hypnotisieren vermag. Sonnendurchflutet lockt es zum Schwimmen. Doch Vorsicht, zwischen den Kiefern und den aufregenden Gesteinsformationen der Bucht nimmt das Wasser rasch an Tiefe zu. Klippenspringer nutzen dies, um von den höheren Strandfelsen ins Meer zu springen.

Ein in Fußnähe gelegener Campingplatz, ein Strandrestaurant und Küsten-Pfade zu den Nebenstränden runden das Angebot eines Strandtages am „Plage de Verghia“ ab. Und wer es in der Vorsaison hierher schafft, kommt unter Umständen sogar in den Genuss, Verghia fast für sich alleine zu haben.